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Vom Uetliberg in den Kreis 4

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Jedes Frühjahr gehen Margarita Salmerón und Christoph Schindler in ein Waldstück am Uetliberg. Dort sammeln sie Astgabeln, die nach den Holzschlägen der Stadt Zürich liegen bleiben. Nicht zu dünn, nicht zu dick, frisch geschnitten, insektenfrei und mit allen drei Achsen in einer Ebene müssen sie sein.


Asthocker von schindlersalmerón aus einer natürlichen Astgabel, gefertigt aus Holz vom Uetliberg, aufgenommen im Atelier an der Zeughausstrasse 67 in Zürich.

Pro Standort entstehen rund zehn Asthocker. Kein Stück gleicht dem anderen. Die Astgabeln trocknen ein halbes Jahr im Atelier, bevor sie weiterverarbeitet werden. Ein Material, das sonst verrotten würde, bekommt eine neue Funktion – direkt hier in Zürich.


Seit 1999 arbeiten die beiden Architekt:innen zusammen. In ihrem Atelier an der Zeughausstrasse 67 im Kreis 4 gestalten sie Möbel für Pflegezentren, Schulen, Kirchen und Gastronomie. Reparierbarkeit ist Teil ihres Konzepts: Tischplatten werden verschraubt statt verleimt, damit einzelne Elemente ersetzt werden können.


Wir haben schindlersalmerón in ihrem Atelier besucht und über ihre Haltung, ihre Arbeitsweise und die Geschichte des Asthockers gesprochen:



Ein schönes Beispiel dafür, wie urbane Produktion in Zürich konkret aussieht.


 
 
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